Julia Hanke Bewegung

Wie ich die Heilkraft von Atem und Bewegung entdeckte

Obwohl ich schon jahrelang Yoga praktizierte, fühlte ich mich nach wie vor gestresst und meinem Alltag ausgeliefert. Der Druck, den ich mir in der Arbeit machte, begleitete mich auf die Matte und am Abend wieder nach Hause. Ich kam mir vor wie jemand, der immer nur reagierte und keine Möglichkeit hatte, sein Leben bewusst zu gestalten. Das machte mich sehr unzufrieden und verursachte auch diverse körperliche Beschwerden.

Als ich dann begann, Yoga zu unterrichten, merkte ich, dass ich damit nicht alleine war.

Dass Bewegung zwar hilft, aber ohne bewusstem Fokus auf den Atem nur Bewegung bleibt. Bis zu diesem Punkt hatte ich mich hauptsächlich auf den körperlichen Aspekt der Praxis konzentriert und den Atem als nicht so wichtig abgetan. Erst durch diese Erkenntnis und der Arbeit mit Max Strom und seinem Inner Axis System spürte ich, dass ich an die Wurzel meiner Beschwerden kam. Ich spürte, wie schnell sich mein innerer Zustand änderte, wie gelassen und achtsam ich im Alltag wieder wurde, wenn ich meinen Fokus auf den Atem legte. Ich fühlte mich selbstbestimmter und vor allem glücklicher. Und es hielt an. Das tut es übrigens noch immer, denn ich übe täglich.

Deshalb ist es mir so wichtig, dass Atem und Bewegung gemeinsam praktiziert werden. Dass der Atem die Bewegung führt. Jede Position, in der wir uns befinden, ist im Endeffekt nur eine Position, in der wir bewusst atmen. Alles andere kommt danach. Wenn dein Atem bewusst und tief ist, dann wird auch die Bewegung intensiver. Dann bist du ganz da in diesem Moment. Dann entspannst du dich schneller und aktivierst deine Lebenskraft. Und auch dein Körper wird viel kräftiger und flexibler, weil du ihn achtsam und im Atemfluss bewegst.

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